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Vorteile

  • Wasserfest
  • Witterungsbeständig
  • Ablösbar
  • Dauerelastisch
  • UV-beständig
  • Schnelltrocknend
  • Chemikalienbeständig
  • Isolierend
  • Flexibel einsetzbar

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Lackieren mit der Spraydose

Sehr geehrter Fluidgum Kunden,

heute befassen wir uns mit dem Thema Gummieren mit der Spraydose und wir möchte mit Ihnen unsere Erfahrungen teilen.
 
Vorbereitungen
 
Zunächst müssen die Bedingungen zum Lackieren stimmen. Zunächst die Temperatur. Die Temperatur sollte 18-25 °C betragen. Diese Temperatur ist optimal, damit die Sprühfolie ausreichend flüssig ist und zugleich nicht sofort trocknet. Ist die Temperatur zu gering, verläuft die Sprühfolie nicht mehr richtig und man erhält keine gleichmäßige Oberfläche mehr. Ein langsames Trocknen der Sprühfolie ist ebenfalls notwendig. Ist die Temperatur zu hoch, kann dieses nicht erfolgen.
Die Umgebung sollte vor dem feinen Nebel geschützt werden. Dazu alles mit Folie oder Kartons abkleben. Im Handel gibt es dazu die passenden Folien.
Die richtige Kleidung und der richtige Mundschutz sind ebenfalls wichtig. Die Kleidung kommt zwangsläufig mit der Farbe in Kontakt. Daher immer alte Sachen anziehen. Der Mundschutz muss effektiv vor dem Aerosol der Dosenfarbe schützen. also keine billigen Dinger nehmen, da die Gefahr einer Vergiftung nicht unerheblich ist.
Eine große feste Unterlage erleichtert das Gummieren. So können Bauteile schnell und sicher gedreht werden.
 
Die richtige Technik
  1. Oberfläche mit Fluidgum Vorreiniger entfetten: Die  zu lackierende Oberfläche Fluidgum Vorreiniger gründlich entfetten.
  2. Grundieren: zunächst sollte immer eine Grundierung aufgetragen werden. Das erfolgt in zwei Schichten. eine Schicht wird grob aufgetragen, sodass alle Ecken kurz benetzt sind. Anschließend 5-10 min trocknen lassen und eine deckende Schicht auftragen. Sprühabstand: 15-20 cm
  3. Grundlackschicht: Nach 10 min Trocknung nun die erste Schicht Sprühlack auftragen. Wichtig: Diese Schicht nicht deckend auftragen. Sie dient als Haftgrund für die nachfolgenden Deckschichten. Sprühabstand: 15-20 cm
  4. 10 min Pause
  5. 1. Deckschicht auftragen: In langsamen Schwüngen, die über die Grenzen des Bauteils hinweg gehen, die erste deckende Schicht Lack auftragen. Diese erkennt man an einer durchgehenden glänzenden Oberfläche. Die Oberfläche kann ruhig etwas ungleichmäßig sein, da der
    Gummierungaus der Dose noch nacharbeitet und nach und nach eine glatte Schicht ergibt.
  6. 5-8 min Pause
  7. 2. Decksicht auftragen: Das gleiche Verfahren wie bei der 1. Deckschicht, allerdings nun im 90° Winkel zur ursprünglichen Richtung. So wird eine durchgehend deckende Schicht erreicht. Die Lackierer sprechend hier von Kreuzgang.
  8. 5-10 min Pause
  9. Ergebnis kontrollieren und 3. Deckschicht auftragen.
  10. Trocknen lassen
  11. Fluidgum Klarlack auftragen: Den Klarlack wie die Deckschichten auftragen.
Wie man sieht, sind immer regelmäßige Pausen einzuplanen. Diese sind für den Gummi Lack sehr wichtig. In den Farben befinden sich leicht flüchtige Substanzen, die zwischen den Arbeitsgängen ausdünsten müssen.
Es sollten auch nicht mehr als 3 Deckschichten aufgetragen werden. Der Gummi Lack sollte möglichst dünn gehalten werden, damit er gut durch trocknet.
 
Tipps von Profis
 
Tipp 1: Spraydose vorwärmen. Einige Profis wärmen die Dose vor. So steigt der Druck in der Dose, der Gummi Lack wird dünnflüssiger. Dadurch lässt sich dünner und besser Lackieren.
Tipp 2: Bauteil oder Oberfläche vorwärmen. Dadurch verläuft der Lack noch besser.
Tipp 3: Verwenden der richtigen Sprühköpfe: Je größer die Fläche, desto breiter sollte der Spühkopf gewählt werden. So wird das Ergebnis einheitlich.
Tipp 4: Nach den Deckschichten warm lagern: Der Lack kann so noch besser verlaufen und die Lackschicht wird so super glatt.
 
Lackieren mit der Dose – Fehler
  • Pusteln und Dreck im Lack: Es handelt sich um kleinste Schwebteilchen, die sich im Gummi abgesetzt haben. Eine staubfreie Umgebung ist besonders wichtig. Am besten besprüht man die Luft mit Wasser. Dadurch werden die Teilchen gebunden und regnen ab. Außerdem sollten die lackierten Oberflächen vorher keine statische Aufladung besitzen, da hierdurch die Verunreinigungen quasi angezogen werden.
  • Raue Lackoberfläche: Diese wird auch Orangenhaut genannt. hier gibt es zwei Ursachen. Entweder man ist zu schnell über die Oberfläche gegangen, sodass zu wenig Lack auf die Oberfläche getroffen ist. Zweiter Grund: Der Sprühabstand war zu groß, sodass die Farbpartikel nicht mehr auf der Oberfläche zerplatzen konnten oder der Gummi Lack trocken aufgetroffen ist.
  • Lack ist sehr weich: Lack aus der Dose ist immer etwas weicher als vom Lackierer. Der Gummi Lack sollte ausreichend trocken und nicht zu dick aufgetragen werden. Die Pausen zwischen den Schichten sollten unbedingt eingehalten werden.
  • Klarlack blättert ab: Die Ursachen sind hier vielfältig. Die Ablüftzeit wurde nicht eingehalten, der Basislack oder der Decklack wurde zu trocken aufgetragen. Hier Hilft nur noch abschleifen und neu lackieren.
  • Kraterbildung: Meist bilden sich Krater durch ungenügend entfettete Stellen. Daher sollte dieser Arbeitsschritt sehr sorgfältig erfolgen.
  • Risse: Risse bilden immer wenn die Schichtdicke zu hoch ist, Verbindungen gegeneinander arbeiten oder der Sprühlack nicht elastisch genug ist, da zu viel Härter beigemengt wurde. Daher immer dünn lackieren.

 

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